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Gegründet wurde unsere Wehr um das Jahr 1903
Leider sind die genauen Daten im Dunkel der Geschichte verschwunden.
Seit dieser Zeit trägt sie nicht nur zum Brand - und Katastrophenschutz bei, sondern hat sich immer engagiert an der Gestaltung des Dorflebens beteiligt.

Auszug aus dem Allgemeinen Anzeiger für die Kreise Wolmirstedt und Neuhaldensleben:

04.Juni 1903 Feuerlöschwesen

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Foto im zuge des Eichenfestes nachgestellt

1906 Wurde die Spritze mit Pferden gezogen, wurde dann durch ein TSA Wagen ersetzt der mit einem Traktor der ehemaligen LPG oder per Hand gezogen wurde.

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Das erste Spritzenhaus in Bertingen war die jetzige Bushaltestelle, dort befand sich eine Spritze, die noch von Pferden bewegt wurde, welche im vierwöchigen Rhythmus von den verschiedenen Bauern des Dorfes gestellt werden mussten.

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Anfang der 70er Jahre zog die Feuerwehr dann das erste Mal um, und zwar auf einen Hof, den auch die ehemaligen LPG nutzte. Dort wurde eine Garage für das Löschfahrzeug, sowie ein Raum für technisches Gerät ausgebaut.

1975 wurde aus alten Kranteilen ein Schlauchtrockenturm zusammengesetzt und aufgebaut.

1975 kam dann ein Robur mit Plane von der NVA (Armee).

1983 war es dann soweit;
im Verlauf der Emanzipation traten die ersten Damen unserer Wehr bei,

Heidemarie Holzvoigt,

Martina Josswig und

Birgitta Heinert

Birgitta Heinert ist u.a. noch heute Mitglied unserer Feuerwehr .



Wir bekamen einen fast neuen, dreitausend Kilometer gefahrenen Robur (Sank(r)a) fast geschenkt.
Wieder begann der Umbau und das Fahrzeug wurde von grün auf rot umgespritzt.
Das alles ist uns so gut gelungen, das man das Auto heute im Stendaler Feuerwehrmuseum bewundern kann.

1996 folgte dann die Jugendfeuerwehr

z.Z. haben wir noch 11 Mitglieder, die noch keine 18 Jahre alt sind.
Nur die ganz Kleinen, der Nachwuchs fehlt uns,
deswegen eine Bitte an die Kids und ihre Eltern!
Schaut doch mal bei uns vorbei.
Spass macht die Ausbildung bestimmt, und es wäre doch schön,
wenn unser Dorf auch in Zukunft bei Jugendwettkämpfen mit einer starken Truppe antreten könnte.

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Wir bekamen im Dezember 1997 ein W50 Tanklöschfahrzeug von der Feuerwehr Burgstall.
Das ist nun das erste richtige Feuerwehrauto und wir hoffen, dass uns das Fahrzeug nicht durch Gesetze so schnell wieder genommen wird.

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Anfang 1997 begann dann der Um- und Ausbau des ehemaligen Konsums zum Gerätehaus mit Versammlungsraum und Sanitäreinrichtungen.

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Alle packten mit an, vom Wehrleiter bis zum Bürgermeister

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Zum Eichenfest (Ende August 97) zieht die Technik ein

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Die feierliche Übergabe am 29.11.1997

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Als Gastgeschenk wird eine Eiche gepflanzt

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und nun wird gefeiert....

Im Sommer 1998 wurde der Schlauchtrockenturm dann auf das jetzige Feuerwehrgelände umgesetzt und mit neuer Farbe versehen.
Noch einmal musste der Turm im Oktober 2002 abgeklappt werden, da die Feuerwehrsirene einen neuen Standort benötigte. Einmal umgelegt, wurde sie natürlich noch einmal gestrichen.
Im Herbst 2002 wurde dann die Feuerwehrsäule gesetzt und angeklemmt.